Häufige Fragen rund um eine gelungene Hochzeitsrede

Das sollten Sie wissen, wenn Sie eine Hochzeitsrede halten möchten. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Hochzeitsrede häufige Fragen: Wie wird gesprochen?

  1. Kurz.
    Möglichst kurz! Maximal fünf Minuten, besser drei.
  2. Frei.
    Gelungene Hochzeitsreden werden frei gehalten.
  3. Stichwörter.
    Gedankenstützen zur Hochzeitsrede schreiben Sie als Stichwörter auf Karteikarten.
  4. Positiv.
    Gute Hochzeitsreden handeln von positiven Erinnerungen, schönen Erlebnisse und guten Eigenschaften der Brautleute.
  5. Persönlich.
    Sprechen Sie so persönlich wie möglich. Sprechen Sie so, wie der Schnabel Ihnen gewachsen ist.
  6. Üben.
    Proben Sie die Hochzeitsrede mehrmals – im Stehen.
  7. Stehen.
    Halten Sie die Hochzeitsrede im Stehen. Stellen Sie sich dabei fest auf beide Füße.
  8. Lächeln.
    Reden Sie langsam, laut, deutlich und mit einem Lächeln auf den Lippen.
  9. Blickkontakt.
    Schauen Sie das Brautpaar und die Gäste während der Hochzeitsrede reihum an. Wer nicht angeguckt wird, fühlt sich nicht angesprochen.

Gerne berate ich Sie. Rufen Sie mich an 02247 – 8972, oder schreiben Sie mir eine E-Mail.

Traditionell spricht der Brautvater zur Hochzeit.

Mit seiner Hochzeitsrede übergibt der Brautvater seine Tochter offiziell an den Schwiegersohn. Auch wenn es heutzutage gestandene Frauen sind, die die besten Wünsche ihres Vaters entgegen nehmen, bleibt die Hochzeitsrede des Brautvaters ein schöner Brauch.

Das wissen auch die emanzipierten Töchter. Deshalb stecken sie ihrem Vater bei Zeiten, dass sie sich über eine herzliche, sitlvolle Rede sehr freuen würden. Dieser Wunsch ist dem Vater Befehl. Andernfalls wäre die Tocher sehr enttäuscht.

Die Ansprache der Eltern des Bräutigams ist das Pendant.

Im Gegensatz zur Brautvaterrede, die ein Muss ist, können Vater oder Mutter des Bräutigams mit Ihrer Hochzeitsrede eine Überraschung landen.
Einerseits gehört die Rede der Eltern des Bräutigams fast zum guten Ton. Andererseits wird sie vom Brautpaar und den Gästen nicht fest erwartet. Kommt diese Hochzeitsrede doch, freuen sich alle.

Besonders schön ist es, wenn in diesem Fall die Mutter spricht. Denn oft haben Mutter und Sohn eine besondere Beziehung, Ähnlich wie Vater und Tochter bei der Brautvaterrede.

Rede des Bräutigams oder der Braut gehört dazu.

Es ist eine schöne Geste des Bräutigams, der Braut oder beider gemeinsam, die Gäste zu begrüßen und ihnen zu danken: Für das Kommen, die Hilfe bei der Vorbereitung und für die Geschenke.

Auch zu später Stunde kann es angebracht sein, das Wort nochmal zu ergreifen: Um den Rednern zu danken, um die Beiträge und Vorführungen von Freunden und Geschwistern zu würdigen. Es ist völlig in Ordnung, wenn das Brautpaar sich gegen Mitternacht mit ein paar netten Worten offiziell verabschiedet und die Gäste alleine weiterfeiern lässt.

Die Ansprache des Bräutigams an die Braut ist ein Erlebnis.

Als Redenschreiberin werde ich häufig vom Bräutigam beauftragt, eine solche Rede zu verfassen. Die Hochzeitsrede des Bräutigams ist ein stilvolles öffentliches Liebesgeständnis an seine Frau.

Die Erfahrung zeigt, dass eine solche Hochzeitsrede die Krönung des Festes darstellt. Die Braut genießt die liebevollen Worte ihres Mannes wie eine warme Sommerbrise. Den Gästen wird warm ums Herz.

Gleiches gilt, wenn die Braut eine Hochzeitsrede an ihren Mann richtet. Diese Variante ist ungewöhnlicher und deshalb noch eindrucksvoller.

Rede derTrauzeugin oder desTrauzeugen als Kür.

In angelsächischen Ländern ist es selbstverständlich, dass die Trauzeugen
eine kurze Ansprache halten. In Deutschland ist das keine Pflicht aber eine gern gesehene Kür.

Trauzeugen sind oft enge Freunde oder die eigenen Geschwister. Sie haben in der Regel nochmal einen eigenen, freundschaftlichen Blick auf das Hochzeitspaar. Das macht ihre Schilderungen wichtig. Eine Rede der Trauzeugen zeigt, dass das Paar gut aufgehoben ist in einem Freundes- und Verwandtenkreis. Die Rede der Trauzeugin oder des Trauzeugen zeigt, dass noch andere sich mitverantwortlich fühlen für das Gelingen der Ehe.

Geschwister, Großeltern, Kinder, Freunde als Hochzeitsredner.

Tatsächlich kann jeder Gast eine Hochzeitsrede halten. Hauptsache er hat eine gute persönliche Beziehung zu den Brautleuten.
Entscheidend ist, dass der Redner oder die Rednerin gerne zu diesem Anlass spricht und es aus dem Herzen tut.

Dort wo die Eltern des Brautpaares nicht mehr leben, übernehmen oft Geschwister die Hochzeitsrede. Dort wo durch eine Ehe Patchworkfamilien entstehen, können auch die großen (Stief-)Kinder eine Hochzeitsrede halten.
Und manchmal ist ein Großvater oder eine Großmutter genau die richtige Person, um für eine Familie zu sprechen. Alles ist möglich, wenn Sie es von Herzen tun.

FAZIT: Mindestens eine Rede sollte jedes Fest schmücken.

Denn nichts gibt der Liebe von Eltern, Verwandten und Freunden so offen und schön Ausdruck, wie eine Hochzeitsrede mit Gefühl, Stil und Humor!

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Hochzeitsrede häufige Fragen: Wann wird geredet?

Das Wort im richtigen Moment ergreifen.

Geredet wird erst, wenn alle Gäste anwesend sind und Platz genommen haben. Der richtige Moment für die Hochzeitsreden beispielsweise des Brautvaters oder der Eltern des Bräutigams, ist zwischen Vorspeise und Hauptgang. Alle haben schon etwas im Magen und hören deshalb gerne zu.

Ist der Reigen der Hochzeitsreden und Toasts auf das Brautpaar sehr lang, bietet sich die Zeit vor dem Dessert ebenfalls für eine Hochzeitsrede oder einen Trinkspruch an.

Auch das Anschneiden der Hochzeitstorte am Nachmittag eignet sich für eine kurze Hochzeitsrede. Zu diesem Zeitpunkt kann beispielsweise das Brautpaar die Gäste begrüßen und sich bei allen für das Kommen bedanken. Weil der Rahmen zu diesem Zeitpunkt meist lockerer ist als beim gesetzten Festessen, kann hier auch ein Freund oder eine Freundin ein paar launige und herzliche Worte sprechen.

Die Reihenfolge der Redner beim Festessen ist klar geregelt.

– Der Bräutigam begrüßt die Gäste und hält eine Rede auf seine Frau.
– Die Hochzeitsrede des Brautvaters oder der Brautmutter folgen.
– Anschließend sprechen Vater oder Mutter des Bräutigams.
– Danach reden Trauzeugen, Familienmitglieder und Freunde.
– Das Schlusswort hat das Brautpaar: Ein kurzer Dank an die Redner, an die Gäste, an die Eltern und Freunde, die das Fest ausrichten.

Manchmal will der Wirt die Festgesellschaft in seinem Restaurant begrüßen oder ein anwesender Geistlicher ein Tischgebet sprechen: Beides findet vor dem 1.Gang statt.

Die Hochzeitsrede des Bräutigams an die Braut  kann in der Abfolge auch nach den Ansprachen der Eltern stehen.  Aber in jedem Fall immer vor den Reden und Toasts der Trauzeugen und Freunde.

Gerne berate ich Sie.
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Hochzeitsrede häufige Fragen: Welche Themen?

Reden Sie heiter, optimistisch und liebevoll.

Eine Hochzeit ist ein fröhliches Fest. Das „Ja “ des Brautpaares zueinander läßt Hochzeitsredner und Hochzeitsgäste vertrauensvoll in die Zukunft blicken.

Das Vertrauen des Brautpaares zueinander löst bei den Hochzeitsgästen starke Emotionen aus. Vor allem als Hochzeitsredner sind Sie gefühlsmäßig sehr stark engagiert. Sie freuen sich mit dem Paar. Sie hoffen mit den Frischgetrauten. Sie wünschen den Jungvermählten Glück.
Denn Sie wissen: Wenn das Projekt Ehe gelingt, ist es ein Geschenk.

In Ihrer Ansprache beim Hochzeitsfest blicken Sie auf die Geschichte des Brautpaares. Sie sprechen über Ihre Beziehung mit der Braut oder dem Bräutigam:

– Was verbindet Sie mit der Braut, dem Bräutigam?
– Welche Erinnerungen teilen Sie?
– Was macht den Sohn, die Tochter, den Freund, die Schwester für Sie besonders?
– Was ist typisch für den Bräutigam/ die Braut?
– Was ist bezeichnend für das Hochzeitspaar?

Die Hochzeitsrede, die ich als Redenschreiberin für Sie formuliere, ist persönlich. Sie passt genau zu Ihnen und dem Hochzeitspaar.
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Hochzeitsrede häufige Fragen: Was tun in heiklen Familiensituationen?

Selten ist alles rosig. Gerade bei Familienfesten gibt es Vorbehalte, verletzte Gefühle und Menschen, deren Abwesenheit  schmerzt.
Wie gehen Sie als Redner und Rednerin damit um?

Gelegentlich sind Eltern nicht glücklich mit der Partnerwahl des Kindes.

Zwei Strategien helfen, trotzdem positiv zu sprechen bei der Hochzeitsrede.
Nennen Sie eine sympathische Eigenschaft des Schwiegersohns, der Schwiegertochter. Das genügt. Belegen sie diese mit einem konkreten Beispiel. Schildern Sie, in welcher Situation sich die sympathische Seite auf welche Weise zeigt. In einer Hochzeitsrede zählt ein lebendiges Beispiel mehr als zehn aufgezählte gute Eigenschaften.
Sehen Sie den Partner mit den Augen Ihres Kindes. Was liebt die Tochter an ihrem Zukünftigen? Welche Eigenschaft schätz der Sohn an seiner Braut?

Und wenn die Eltern von Braut oder Bräutigam geschieden sind?

Je traditioneller die Hochzeitsfeier, desto irritierender die Realität. Geschiedene Brauteltern oder Bräutigamseltern passen nicht ins Klischee vom “schönsten Tag des Lebens”. Doch so ist das Leben nun mal. Tragen Sie Ihre geschiedene Ehe selbstbewusst. Bleiben Sie als Redner und Rednerin ehrlich. Verzichten Sie auf Sprüche vom lebenslangem Glück. Die Beziehung kann klappen. Aber es gibt auch Fallstricke. Die kennen Sie selbst am besten. Erzählen sollten Sie trotzdem nicht davon.

Lücken durch Tod und Krankheit sind besonders spürbar.

Mein Rat: Nennen Sie die Toten beim Namen. Sagen Sie, wenn ein wichtiger Mensch wegen Krankheit fehlt. Unausgesprochene Trauer lähmt die Runde. Es befreit Sie und die Festgesellschaft, an die zu erinnern, die viele vermissen. Auch wenn Sie als Redner kurz schlucken müssen. Auch wenn das Brautpaar kurz traurig wird bei der Erwähnung des verstorbenen Vaters oder der todkranken Großmutter. Freud und Leid liegen eng beieinander. Danach ist allen leichter ums Herz.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Wahl der richtigen Worte.
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Vier gute Gründe, eine Hochzeitsrede zu halten

Ihre Hochzeitsreden schmücken das Fest und bleiben in Erinnerung: Brautvater, Eltern, Trauzeugen und Bräutigam.

Expertin schreibt Brautvaterrede

Dr. Hilde Malcomess

Schwanenweg 10
53819 Neunkirchen-Seelscheid
Telefon dt.Festnetz: 02247 89712

info@hochzeitsrede.de

Verbundenheit mit dem Paar

Jeder, der sich mit dem Hochzeitspaar eng verbunden fühlt, hat einen hinreichenden Grund zu sprechen. Das gilt für Trauzeugen, Geschwister, Großeltern und Freunde. Sie alle können eine Hochzeitsrede halten. Sie blicken aus ihrer Warte auf das Paar.

Elterlicher Stolz

Für die Eltern des Bräutigams ist die Heirat des Sohnes der richtige Moment, um ihren Stolz zu zeigen. Die Hochzeitsrede ist der passende Anlass, Liebe und Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Eine neue Familie entsteht.

Die Liebe zur Braut

Für den Bräutigam gibt es keinen schöneren Grund bei der Hochzeit zu sprechen. Er liebt seine Frau. Er möchte Sie mit seiner Ansprache ehren. Alle sollen wissen, wie viel ihre Liebe ihm bedeutet. Deshalb macht er ihr dieses öffentliche Liebesgeständnis.

Väterliche Zuneigung

Die Heirat der Tochter bewegt den Vater. Die Tochter ist für viele Väter eben etwas Besonderes. Das ist ein guter Grund, ihr eine Brautvaterrede zu widmen. Diese Ansprache ist durchaus emotional und zeigt die besondere väterliche Zuneigung.

Ich unterstütze Sie bei Ihrer Hochzeitsrede

Auf drei Wegen zu Ihrer gelungenen Ansprache: Hochzeitsrede schreiben, Hochzeitsrede prüfen, Hochzeitsrede-Coaching.

  • Hochzeitsrede gekonnt halten

    Lampenfieber? Unerfahren im Vortragen? Wir üben Ihre Hochzeitsrede.

     

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